Eines der wichtigsten Anliegen der Richard Wagner Verbände, das noch auf eine Initiative Richard Wagners selbst zurückgeht, ist das Stipendiatenwesen bzw. die Stipendienstiftung. Alljährlich weilen ca. 250 Stipendiaten aus über 30 Ländern auf Kosten der Wagnerverbände bei den Bayreuther Festspielen.
Als Mitglieder unseres Verbandes sind u.a. Sie es, die dies mit ihren Beiträgen und Spenden erst ermöglichen. Dafür möchte sich der Vorstand unseres Verbandes im Namen der Künstler wiederum recht herzlich bedanken.
Am 28. Mai 1882 richtete Wagner an einen Verehrer in Worms, Friedrich von Schoen, einen Brief, der seltsam berührt. Die Aufführungen des „Parsifal“ müssen wohl, so schreibt Wagner, „da es einmal nicht anders auszuführen war, weiter für das zahlende Publikum bestimmt bleiben.“ Und er fährt fort: „Sehr jedoch in meinem Sinne wäre es, wenn Sie, werther Freund… eine Stiftung in das Leben riefen, welche Unbemittelten es ermöglichte, den Aufführungen beizuwohnen.“ Damit würden Sie „in gewissem Sinne meinen allerersten Gedanken erfüllen.“
Dieser Brief bedeutete die Geburt der Richard Wagner Stipendienstiftung. Nach dem finanziellen Debakel der ersten Bayreuther Festspiele 1876 trug Schoen als einziger mit einer großen Spende zur Abdeckung des Defizits bei. Wagner dankte ihm damals: „Ich war in dem Wahn, es könne in Deutschland dreihundert Männer geben wie Sie. Vorläufig sind Sie der Einzige.“
Im Sommer 1882 kam Friedrich von Schoen nach Bayreuth, wo die von ihm inzwischen ausgearbeitete Satzung der Stiftung gebilligt wurde – und auch der Name, den Schoen ihr gab: „Richard Wagner Stipendienstiftung“. In einem Brief schreibt Wagner:
„Am meisten Gutes erwarte ich mir von der Stipendienstiftung. Sie wird die eigentliche Wohltäterin sein, und mit allen Kräften werde ich sie unterstützen.“
Der Richard Wagner Verband München e.V. will in Zusammenarbeit mit der Stipendienstiftung Bayreuth der Förderung und Vertiefung des Bayreuther Festspielgedankens dienen. Zur Verwirklichung dieses Zwecks ermöglichen wir begabten angehenden Sängern, Musikern oder anderen Bühnenschaffenden den Besuch mehrerer Aufführungen der Bayreuther Festspiele inkl. eines reichhaltigen Rahmenprogrammes. Bei der Auswahl der Stipendiaten spielt es auch eine Rolle, ob für diejenige/derjenige die Perspektive vorhanden ist, später einmal selbst im Festspielhaus auf der Bühne zu stehen bzw. im Graben mitzuwirken.
Der Nachweis der Begabung ist durch eine Stellungnahme des Theaters, der Hochschule, der Akademie, der Schule usw. zu erbringen. Die Bewerber sollen zwischen 18 und 35 Jahre alt sein. Das Stipendium kann grundsätzlich nur einmal zuerkannt werden.
Idealerweise lebt oder studiert der Kandidat / die Kandidatin im Raum Süddeutschland/München und ist interessiert an Werk und Leben Richard Wagners. Die Entscheidung wird von unserer Stipendiatenbetreuerin Monika Weber (zusammen mit einem weiteren Vorstandsmitglied) getroffen.
Daria Kalinina, Sopran: Die Sopranistin Daria Kalinina begann 2011 ihre Ausbildung am Akademischen Musikcollege des Moskauer Konservatoriums.
2019 absolvierte sie ihren Bachelor of Arts im Fach Gesang mit Auszeichnung in der Klasse von Prof. Thomas Heyer.
Derzeit studiert Daria Kalinina bei Prof. Lars Woldt an der Theaterakademie August Everding. Ihre Laufbahn führte sie unter anderem an die Frankfurter Oper,
an die Staatstheater Mainz und Darmstadt, ans Theater Rudolstadt als auch zu den Burgfestspielen Bad Vibel mit Rollen wie Oscar im „Maskenball“ von Verdi,
Barbarina in Mozarts „Le nozze die Figaro“, Xenia in „Boris Godunov“ von Mussorgskij, Adina im „Liebestrank“ von Donizetti und vielen anderen.
Daria Kalinina nahm an zahlreichen Masterkursen bei renommierten KünstlerInnen, wie Chen Reiss, Helmut Deutsch, Andreas Burzik, Ian Bostridge,
Cornelia Preissinger, Nicola Beller Carbone und anderen teil; zudem arbeitete mit DirigentInnen und RegisseurInnen wie Christian Jost, Oliver Tambosi,
Nicholas Cleobury, Balasz Kovalik, Valterri Rauhalammi, Hermann Bäumer, Elisabeth Stöppler, Wolfgang Nägele und weiteren.
Im Jahr 2022 wird sie in der Hauptpartie der Song Lian in der deutschen Uraufführung von „Rote Laterne“ von Christian Jost singen, unter der Leitung
von Christian Jost und Balazs Kovalik.
Caspar Krieger, Tenor: Caspar Krieger erhielt seinen ersten Gesangunterricht an der Berliner Chansonschule bei Arnold Krohne. Nach dem Abitur in
Berlin studierte er Gesang an der Musikhochschule Lübeck bei Espen Fegran. Weitere Studien führten ich ans Conservatorio di Musica Luigi Cherubini Florenz
zu Leonardo de Lisi, sowie an die Theaterakademie August Everding München zu Julian Pregardien.
2019 vollzog er einen Stimmfachwechsel vom Bariton zum Tenor.
Im Rahmen seiner Ausbildung trat er regelmäßig in Konzerten und Hochschulproduktionen auf, darunter als Dr. Falke in „Die Fledermaus“ sowie in einem
Pasticcio zu Goethes „Faust“. Daneben sammelte er Bühnenerfahrungen u.a. als Papageno und Monostatos („Die Zauberflöte“) bei der Lübecker Sommeroperette,
als Monostatos beim Oper-Oder-Spree Musikfestival und als Brühlmann („Werther“) am Theater Lübeck. Im November 2021 war Caspar Krieger zusammen mit dem
Münchner Rundfunkorchester in der August Everding Theaterakademie in der Produktion „L’occasione fa il ladro“ von Rossini als Don Eusebio zu erleben.
Seit der Spielzeit 2021/2022 ist Caspar Krieger Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz.
Meisterkurse besuchte er bei Caroll Freeman, Jane Henschel, Carola Schlüter, Ton Koopmann und Robert Gambill.
Virginia Ferentschik (Sopran), in München geboren, ist nach Erfolgen
bei „Jugend musiziert“ der Einladung zum Jungstudium an der
HMT München gefolgt. Während ihres Bachelors wechselte sie
an die HfMT Hamburg. Besondere gesangliche Einflüsse erhielt
die »Jeunesse Musicales«-Stipendiatin, als Mitglied des
Opernstudios des Theater Lübeck. Seit 2020 ist Frau Virginia
Ferentschik Mitglied des Theater Lübeck.
Alberto Rosas Llerena (Flöte), in Havanna/Kuba geboren,
begann sein Studium in Havanna. Derzeit absolviert er
ein Masterstudium mit Hauptfach Querflöte und Pädagogik an der
Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Pädagogik Regensburg.
Er war Preisträger des natioalen kubanischen Holzbläserwettbewerbs
und erhielt 2020 den zweiten Preis beim ,,Flutissimo”- Wettbewerb in
Nizza. Alberto hatte sein Debut als Solist im Alter von 10 Jahren.
Er beherrscht ein Repertoire, das diverse Epochen und Stile umfasst.
Als Solist hat er mit verschiedenen kubanischen Orchestern zusammengearbeitet.
Seine Vielseitigkeit als Instrumentalist führte ihn auch dazu, neben
der Querflöte, die barocke Traverso - Flöte und Flöten aus anderen
Stilepochen zu beherrschen.
Martina Menegoni (Mezzosopran) wurde in Kroatien geboren. Ihre musikalische
Ausbildung erhielt sie am Musikgymnasium „Blagoje Bersa“, an der Musikakademie Zagreb,
sowie im Gesangsunterricht bei Claudia Visca im Wien.
Ihre Partien sind Rosina in „Barbier von Sevilla“, Cherubino in „Figaros Hochzeit“,
Olga in „Eugen Onegin“. 2021 sang sie die Roßweiße in „Die Walküre“ als semikonzertante
Aufführung in Karlovac, Kroatien. Aufnahme des Liederzyklus „Wesendonck-Lieder“
für den Kroatischen Rundfunk. Im selben Jahr hat sie den Meisterkurs bei John Lundgren
in Bayreuth absolviert. 2022 wurde sie Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes München / Kroatien.
Florian Daniel, Klavier: Florian Daniel studierte Klavier (Master) an der Hochschule für Musik und Theater München, Staatsexamen Lehramt an der
Ludwig-Maximilians-Universität München, Examen in Kirchenmusik. Herr Daniel ist z.Zt. Chorrepetitor der Bayerischen Staatsoper;
Chordirektion, Korrepetition, Einstudierungen.
Ferdinand Keller, Tenor: Der in Berlin geborene Tenor Ferdinand Keller debütiert 2017 in der Tischlerei
der Deutschen Oper Berlin in einer Uraufführung der Oper „My Corporate Identity“ von Thierry Tidrow. Er ist im
Jahr 2017 wiederholt Stipendiat in der Liedakademie des Heidelberger Frühlings unter der Leitung von Thomas Hampson.
2016 war er Finalist im Bundeswettbewerb Gesang Berlin und trat mit der Staatskapelle Berlin und unter Leitung von
Axel Kober in der Staatsoper Berlin auf.
Erste Bühnenerfolge verzeichnete er als Tamino / „Die Zauberflöte“ beim Sommerfestival Opernale Mecklenburg-Vorpommern
sowie als Gast an der HMTM Hannover. Darüber hinaus sang er Arbace / „Idomeneo“ an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin,
in „Die Zauberflöte“ im Rahmen der Sommeroper Bamberg, in „Acis And Galatea“ am Goethe-Theater Bad Lauchstädt sowie in
„Dido And Aeneas“ im Radialsystem V. Berlin. Konzertant sang er bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern mit dem
Deutschen Symphonieorchester Berlin unter der musikalischen Leitung Hannu Lintus. Er arbeitete mit der Lautten Compagney Berlin,
sowie dem Staats- und Domchor Berlin zusammen. Er pflegt ein reiches Repertoire von Bach und Händel, über Mozart, Mendelssohn
und Rossini bis hin zu zeitgenössischen Werken.
Seine musikalische Ausbildung begann er frühzeitig im Thomanerchor Leipzig unter Georg Christoph Biller. Seit 2012 studiert
er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin mit Martin Bruns, und lernt u. a. in der Liedklasse von Prof. Wolfram Rieger
und der Opernklasse von Prof. Julia Varady. 2015/2016 studierte er für ein Jahr am Konservatorium von Florenz mit Marta Taddei.
Ferdinand Keller ist derzeit Stipendiat des Deutschlandstipendiums, wie Stipendiat vom Richard Wagner Verband München für Bayreuth 2021.
Artem Lonhinov, Geiger und Dirigent: Artem Lonhinov wurde in Dnipro, Ukraine geboren. Bereits
mit vier Jahren hat er angefangen, Geige zu spielen. Nach seinem Abschluss mit Auszeichnung an der Musikfachschule
in Dnipro als Geiger, Komponist und Dirigent zog er im Jahr 2014 nach Deutschland um, um seine musikalische Ausbildung
an der Hochschule für Musik und Theater in München fortzusetzen.
Zurzeit studiert er Orchesterdirigieren in der Klasse von Prof. Marcus Bosch und Prof. Georg Fritzsch und Violine
bei Prof. Ingolf Turban.
Im April 2019 wurde Artem Lonhinov in das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates aufgenommen. Im 2021 wechselte
er in die 2. Förderstufe und wurde in die Künstlerliste «Maestros von Morgen» aufgenommen.
Konstantin Riedl, Bariton: Der aus Dorfen bei München stammende Bariton Konstantin Riedl studierte an der
Universität Mozarteum Salzburg bei Andreas Macco und Fenna Kügel-Seifried. Er sammelte Opernerfahrung bei
Gernot Sahler und Alexander von Pfeil, studierte Lied bei Wolfgang Holzmair und Oratorium bei Hansjörg Albrecht.
Mit dem Mozart-Institut unter der Leitung von Josef Wallnig hat er viele Mozartpartien einstudiert und gesungen.
Im Oktober 2019 begann Konstantin Riedl ein Master Lied Studium an der Hochschule für Musik und Theater München
bei Donald Sulzen und Fritz Schwinghammer, sowie Gesang bei Andreas Schmidt. Zu seinem Repertoire gehören zahlreiche
Lieder, Oratorien und Messen. Szenisch war Konstantin Riedl u.a. in Manfred Trojahns „Limonen aus Sizilien“,
Dr. Blind in Strauß’ „Die Fledermaus“, Geolier in Poulencs „Les Dialogues des Carmélites“, Simone in Mozarts
„La finta semplice“, Gatte in Boesmans’ „Reigen“, Bösewicht in Offenbachs „Les contes d'Hoffmann" zu sehen.
Ansgar Theis, Bariton: Der in Höxter in Nordrhein Westfalen geborene Bariton wuchst in einer
Musikerfamilie auf. Nach langjährigem Instrumental Studium Klavier und Viola errang er mehrere 1. Preise
bei Jugend Musiziert.
2013 Studium des Chordirigieren und begann mit dem Gesangstudium in Detmold, bei Prof Gerhild Romberger.
2016 kam Ansgar Theis an die HMTM nach München.
2018 schloss er seinen künstlerischen Bachelor in der Gesangsklasse bei Prof. Lars Woldt mit Bestnote ab.
Seit September 2018 absolviert Ansgar Theis den Master Studiengang Musiktheater an der Everding Akademie.
Der Bariton ist als Lied und Konzertsänger gefragt. Mit dem ihm eng verbunden Pianisten Amadeus Wiesensee,
ehemaliger Stipendiat des RWVM, gestaltet Ansgar Theis regelmäßig verschiedene Liederabende in und um München.
Ansgar Theis war Stipendiat der Stiftung Yehudi Menuhin, der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk,
wie des Deutschen Bühnenverein.
Szenisch war unser Stipendiat als Belcore in Lélisir d´Amore Donizetti, als Förster im Schlauen Füchslein,
Ottokar im Freischütz, in Poulence Les Mamelles de Tirésias zu erleben, ein Produktion der Everding Akademie.
In der kleinen Oper am Bodensee übernahm er die Rolle des Eisenstein in der Fledermaus.
Frederic Jost, Bass: Der Bassist Frederic Jost ist in München geboren. Nach seiner Schulausbildung, war Frederic Jost beim Tölzer Knabenchor und hatte einige Auftritte bei Konzerten mit den Dirigenten Claudio Abbado, Zubin Mehta wie Simon Rattle.
Ab 2012 Studium der Musikwissenschaft an der Ludwig-Maximilian-Universität München. Dann begann das Gesangsstudium an der Musikhochschule für Musik und Theater in München, bei Prof. Michelle Breedt. 2017 Masterstudium bei Michelle Breedt.
Meisterkurs besuchte der junge Sänger ebenfalls.
Produktionen an der HMTM: „Zauberflöte“ den Sarastro, in „Giulio Cesare“ die Rolle des Achill, Liederzyklen Ullmann, Debussy, wie „Faust“ Szenen von Schumann.
Auftritte an der Bayerischen Staatssoper: 2014 „Die Soldaten“ unter Kiril Petrenko, 2015 „Jephtas Daughter“, Saar Magal (Opernfestspiele), 2016 „Mauerschau“ Dirigat Oksana Lyniv (Opernfestspiele), 2017 „Der Consul“ von Menotti, 2019 Neuproduktion „Alceste“ von Gluck.
Unter anderem sang Frederic Jost unter der Leitung von Hans-Jörg Albrecht Bach, die „Johannes Passion“. Wie bei den Fränkischen Musiktagen Alzenau,
Davos Festival, Bregenzer Festspiele, Frankfurter Oper. Im Herkulessaal der Münchner Residenz, Händel „Der Messias“ und Beethoven, 9. Sinfonie das Bass Solo.
Elene Khonelidze, Sopran: Die 1991 in Georgien geborene Sängerin stammt aus einer sehr musikalischen Familie. Ihr Studium begann sie am Musikgymnasium und machte Erfahrungen als Solistin im Schulchor. Nach einer dreijährigen Ausbildung am Staatlichen Konservatorium in Georgien, schloss Frau Khonelidze ihr Bachelor Diplom an der Universität der Künste in Berlin, bei Prof. Julie Kaufmann ab.
In Berlin sang Frau Khonelidze die Hauptrolle in der Hindemith Oper „Sancta Susanna“. In einigen Crossover Projekten, wie in den unterschiedlichsten Szenischen Abenden an der Universität der Künste in Berlin, war sie zu erleben.
Zur Zeit studiert sie bei Prof. Iven an der Everding Akademie in München. In einigen Produktionen an der Akademie war sie schon beteiligt, wie in der Oper „Der Teufel mit den 3 goldenen Haaren“ von Johannes Hanke und bei der musikalischen Produktion zum 100. Geburtstag von Leonard Bernstein im Prinzregententheater.
Einige Auszeichnungen hat sie sich erworben wie, das Stipendium des Georgischen Ministeriums für Bildung und Kultur, das Stipendium der Hindemith Stiftung, das Deutschland Stipendium.
Lucie Krysatis, Hornistin: Die Hornistin Lucie Krysatis ist 1997 in Luxemburg geboren.
Sie begann das Hornspiel mit 6 Jahren am Conservatoire de la Ville de Luxembourg, bei Carlo Pettinger.
Sie wurde beim Wettbewerb „Concours Europén pour Jeunes Solistes“ mit zahlreichen Preisen wie z. B. dem Prix EMCY um dem Prix SACEM sowie einer Goldmedaille ausgezeichnet.
Seit Oktober 2017 studiert Lucie bei Prof. Johannes Hinterholzer in München an der Hochschule für Musik und Theater.
Des Weiteren hat sie Meisterkurse bei Froydis Ree Wekre, Thomas Hauschild, Radovan Vlatkovic, Erich Penzel, Raimund Zell und Christian Lampert.
2019 unternahm Lucie Krysatis mit dem Europäischen Jugend Orchester, eine Europa Tournee. Dieses Orchester ist das Jugendorchester der Europäischen Union,
bestehend aus den 28 Mitgliedsländern. Auch im berühmten Opernhaus im Oman, konzertierte Lucie neben prominenten Künstlern.
Christian Lange, Bariton: Christian Lange ist 1992 in Hamburg geboren und machte schon während seiner Schulzeit Bühnenerfahrung in dem Musical „Der König der Löwen“ in der Hauptrolle des Yong Simba.
Christian Lange ist Preisträger von Jugend musiziert, des Mozart Wettbewerbs, des Gustav Mahler Wettbewerbs.
Meisterkurse führten ihn zu Michaela Schuster, Erik Battaglia, Anette Berg und Rudolf Pierney.
Engagements hatte er in der Elbphilharmonie, bei den Hamburger Symphonikern, dem Mendelssohn Jugendorchester, wie beim Liedfestival in Polen.
Auf der Bühne war Christian Lange als Papageno in der „Zauberflöte“, „The Fairy Queen“ von Henry Purcell in der Opera Stabile, wie in „Der Lustigen Witwe“ und „Der Czardasfürstin“ zu sehen.
Seit Oktober 2017 studiert Christian Lange an der Theater Akademie August Everding München, Masterstudiengang Musiktheater/Operngesang in der Gesangsklasse KS Prof. Christiane Iven, wie in der Liedklasse Prof. Donald Sulzen.
In verschiedenen Produktionen der August Everding Akademie war Christian Lange in „Happy Birthday Lenny“, „Cosi fan tutte“, wie „Arien zeigen“, zu erleben.
Flore van Meerssche, Sopran: Die in Belgien geborene Sopranistin schloss 2015 ihr Bachelorstudium in Leuven ab.
2018 beendete sie mit großem Erfolg ihr Masterstudium im Konzertgesang an der Hochschule für Musik Theater München bei Prof. Fenna Kügel-Seifried.
Seit 2018 studiert sie Liedgestaltung bei Prof. Fritz Schwinghammer und Prof. Donald Sulzen.
Sie besuchte Meisterkurse bei Roberta Alexander, Axel Bauni und Kai Wessel.
Flore van Meerssche konnte man als Pamina in der „Zauberflöte“, als Minerva in „Ulisse“ und als Adina in „L`elisir d´amore“ erleben.
2018 sang sie die Stefanie in einer Uraufführung im Rahmen der Münchner Biennale.
Im Konzertfach war sie zu hören im „Requiem“ von Mozart, Rossinis „Petit Messe Solonnelle“ und Schumann´s „Szenen aus Goethes Faust“.
Sie ist Stipendiatin des Yehudi Menuhin-Life Musik ONW München e.V.
Gabriel Rollinson, Bass: Der Deutsch/Amerikanische Bassist ist 1993 in Haywards Heath in England geboren und ist in den USA aufgewachsen.
Nach seiner Schullaufbahn studierte er an der Manhattan School of Music in New York City und erwarb dort sein Bachelor Diplom.
Seit 2018 ist Gabriel Rollinson an der Hochschule für Musik und Theater in München und absolvierte hier seinen Master of Music. Seine Professoren sind Michelle Breedt, Donald Sulzen, wie Tobias Truniger.
Ab 2020 studiert er an der Everding Akademie in München.
Im Konzertbereich war Gabriel tätig z.B. bei den Weilburger Schlosskonzerten, Festival Eppaner Liedsommer, Internationale Sommerakademie Mozarteum Salzburg, wie an der Hochschule für Musik und Theater in München.
Bühnenerfahrung sammelte er als Sarastro in „Der Zauberflöte“ beim Lyric Opera Studio Weimar, als Rocco in „Fidelio“ im Wolf-Ferrari-Haus in Ottobrunn, Leporello, Szenen aus „Don Giovanni“ im Teatro Sociale Novafeltria Italien, wie den
Don Alfonso in „Cosi fan tutte“, an der Everding Akademie, im Prinzregententheater, um nur einige Auftritte zu nennen.
Meisterkurse absolvierte Gabriel Rollinson bei Brigitte Fassbaender, Thomas Hampson, Thomas Quasthoff wie bei Rudolf Piernay.
Natalya Boeva, Mezzosopran: Natalya Boeva kommt aus St. Petersburg in Russland und hat am dortigen Staatlichen
Rimskij-Korsakov-Konservatorium und an der EKIDA-Universität bereits einen Bachelor in Chorleitung sowie einen Bachelor in
Gesang absolviert. Schon während der Ausbildung zur Chorleiterin war die Mezzosopranistin als Konzertsängerin tätig und hat
in zahlreichen Oratorien und Liederabenden mitgewirkt. Gleichzeitig debütierte sie am Operntheater des Rimskij-Korsakov Konservatoriums
als Dorabella in Mozarts „Cosi fan tutte“. Nach ihrem Bachelor-Abschluss hatte die junge Sängerin die Möglichkeit am Staatlichen
Musiktheater „Zazerkalie“ in St. Petersburg große und kleinere Opernrollen zu verkörpern, darunter Angelina und Isabella von Rossini,
sowie Noahs Frau von B. Britten. Im März 2016 gab Natalya Boeva am Theater der Staatlichen Eremitage in St. Petersburg ihr Debüt als
Judith in Belá Bartoks „Herzog Blaubarts Burg“. Sie ist zudem 1. Preisträgerin des Internationalen „Pancho Wladigerov- Kammermusikwettbewerbs“
in Schumen, Bulgarien. Die Mezzosopranistin besuchte Meisterkurse bei Johannes von Duisburg in St. Petersburg und Alberto Zedda in Pesaro, Italien.
Seit Oktober 2016 studiert die junge Sängerin an der Theaterakademie August Everding im Masterstudiengang Musiktheater/Operngesang und
in der Gesangsklasse von KS Prof. Christiane Iven. Im Juli 2017 erhielt Natalya Boeva den Richard-Wagner-Preis Leipzig in der Kategorie
Nachwuchs sowie das Stipendium des Deutschen Bühnenvereins Bayern.
Raphaela Gromes, Cello: Bereits als Vierjährige hat Raphaela Gromes mit dem Cellospiel begonnen und konnte im Alter von sieben Jahren
mit ihren Eltern, beide Cellisten, erste Bühnenerfahrung sammeln. Ihr Debüt als Solistin erfolgte mit dem Cellokonzert von Friedrich Gulda im
Herbst 2005. Sie begann ihr Studium mit 14 Jahren als Jungstudentin an der Mendelssohn-Bartholdy-Hochschule in Leipzig bei Peter Bruns und
setzte es 2010 bei Wen-Sinn Yang in München und später bei Reinhard Latzko in Wien fort. Raphaela Gromes war bereits zu Gast bei zahlreichen
Festivals. Neben ihren Auftritten als Solistin widmet sie sich vor allem der Kammermusik. Mit ihrem festen Duo-Partner, dem Pianisten Julian Riem,
konzertiert sie regelmäßig im In – und Ausland. Nach einer ersten Einspielung bei Farao Classics im Jahr 2014 mit ihrem langjährigen Klavierpartner
Julian Riem ist Raphaela Gromes seit 2016 Exklusivkünstlerin bei SONY. Ihre erste SONY-CD widmete sie spätromantischen Werken. Raphaela Gromes
wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt sie das Stipendium der Hans und Eugenia Jütting Stiftung Stendal. 2016 erhielt
sie den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Cello solo und wurde vom Deutschen Musikrat in die Bundesauswahl junger Solisten
aufgenommen.
Stephanie Margarethe Richter, Sopran: Förderpreisträgerin des Kulturkreises Freyung-Grafenau 2015. Mehrere Jahre Mitglied im dortigen
Gospelchor unter der Leitung von Walter Bauer. Akkordeonunterricht bei Walter Bauer. Seit 2008 regelmäßige Teilnahme an Kursen des Musikforum
Freyung. Seit 2013 Gesangsschülerin von Barbara Hesse-Bachmaier. Gecoacht von Barry Hanner. Zusammenarbeit mit diversen Regisseuren,
Korrepetitions-unterricht bei der Pianistin Anke Eva Blumenthal. Mitwirkung in verschiedenen, teils szenischen Konzerten (von Solo bis
Quartettbesetzung) in Deutschland und England. Seit 2014 verschiedene Hauptrollen in der Freyunger Opernwerkstatt u.a. als „Carmen“.
Galeano Salas, Tenor: Der mexikanisch-amerikanische Tenor studierte Gesang an der University of Houston, bevor er an die Yale University in
Connecticut wechselte und sein künstlerisches Diplom an der Academy of Vocal Arts in Philadelphia bei William Stone erwarb. Seit der Spielzeit
2016/2017 ist er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper in München. Hier debütierte er als Arturo („Lucia di Lammermoor“) und Gastone
(„La traviata“). Zudem ist er in den Neuproduktionen „Semiramide“, „Die Gezeichneten“ und „Les Vêpres siciliennes“ zu hören. Jüngste Engagements umfassen
u. a. die Partie des Italienischen Sängers in Richard Strauss „Capriccio“ an der Santa Fe Opera und Il Duca di Mantua („Rigoletto“) in einer
konzertanten Aufführung in der Merkin Concert Hall, New York. Sein Repertoire umfasst außerdem die Partien des Rodolfo („La bohème“), Alfredo („La traviata“),
Ferrando („Così fan tutte“), Vaudemont („Iolanta“) und Tebaldo („I Capuleti e i Montecchi“). Auf der Konzertbühne war der junge Tenor bisher u. a. in
Mozarts „Requiem“, Händels „Messias“, sowie in der 9. Sinfonie von Beethoven zu hören. Galeano Salas ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe,
darunter der Gerda Lissner Foundation International Voice Competition, der Young Texas Artists Music Competition und der American Prize Competition.
Anna-Katharina Tonauer, Mezzosopran: Die österreichische Mezzosopranistin Anna-Katharina Tonauer begann ihre Gesangsausbildung an der
Musikschule Innsbruck bei Matthias Drievko. 2015 schloss sie ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei KS Gabriele Fontana
und Karlheinz Hanser mit Auszeichnung ab. Wegweisende Impulse erhielt sie bei Meisterkursen u. a. von Brigitte Fassbaender, Anne Sofie von Otter,
Helmut Deutsch und Leopold Spitzer. Erste Opernerfahrung sammelte Anna-Katharina Tonauer bei den Schlossfestspielen Langenlois als Haiderl in
„Das Dreimäderlhaus“ sowie beim Festivalsommer „Opera“ in Jennersdorf als Zweite Dame in „Die Zauberflöte“ und Hänsel in „Hänsel und Gretel“.
Bei der isaOpera Vienna gestaltete die Mezzosopranistin die Rolle des Cherubino („Le nozze di Figaro“) und die Rolle der Dorabella („Così fan tutte“).
2014 erhielt sie den 1. Preis bei Musica Juventutis und war in Folge dessen mit einem Lied-Programm im Wiener Konzerthaus zu hören. 2015 gewann sie
den 3. Internationalen Otto-Edelmann-Gesangswettbewerb Wien. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist sie Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz,
wo sie u. a. als Lucy („Die Dreigroschenoper“), Dorabella („Così fan tutte“) und die Junge Frau in der Uraufführung von Thomas Morse „Frau Schindler“
zu sehen war. In der Spielzeit 2017/18 übernimmt sie die Rollen der Angelina sowie Tisbe („La Cenerentola“), der Nanette („Der Wildschütz“), der Ino
(„Semele“) und wird erneut als Zweite Dame („Die Zauberflöte“) als auch als Hänsel („Hänsel und Gretel“) zu erleben sein.
Dorothee Koch, Sopran: geboren in Bad Kissingen, erhielt 2011 ihr Diplom im Fach Operngesang
an der Hochschule für Musik in Nürnberg, wo sie in der Gesangsklasse von Prof. Fenna Kügel-Seifried studierte. Anschließend studierte
Dorothee Koch von 2011 bis 2013 an der Hochschule für Musik und Theater München und der Bayerischen Theaterakademie August Everding ebenfalls
in der Gesangsklasse bei Prof. Fenna Kügel-Seifried sowie in der Liedklasse bei Tobias Truninger, wo sie ihre Ausbildung im Sommer sehr
erfolgreich mit dem Meisterklassendiplom abschloss. Meisterkurse bei Hansjörg Albrecht, Frieder Bernius, Rudolf Jansen, Helmut Deutsch,
Brigitte Fassbaender, Rudolf Piernay, Udo Reinemann, Eytan Pessen und Montserrat Caballé. Als Solo-Ensemblemitglied am Theater Hof war
Dorothee Koch in der Spielzeit 2015/16 u.a. als Marie in Wozzeck, Lisa in Land des Lächelns und als Violetta in La Traviata zu erleben.
Mit der Opera Incognita war sie in München bisher „Rosalinde“ und „Mimi“. Im November 2012 feierte sie einen großen Erfolg mit der Hauptrolle
der Rosine aus Le Bal von Oscar Strasnoy unter Leitung von Ulf Schirmer zusammen mit dem Münchner Rundfunkorchester.
Elisabeth Löffler, Chorleiterin: erhielt ab 09/2009 Klavierunterricht und war mehrfach
Preisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. Nach dem Abitur studierte sie Schulmusik und parallel dazu Klavier sowie Gesangspädagogik
an der Hochschule für Musik und Theater München. Teilnahme an einer Masterclass von Michael Procter in Venedig mit Schwerpunkt Musik von Giovanni Croce.
2015 schloss sie ihr Masterstudium im Fach Chordirigieren ab. Konzertreisen führten sie u.a. in die USA, nach Argentinien, Italien und China.
An der HfMuT München übernahm sie Einstudierungen beim Hochschulchor und beim Madrigalchor, zudem war sie als Korrepetitorin für Instrumentalmusik
und Ballett tätig. Seit 2015 Lehrauftrag für Chorleitung an der Ludwig-Maximilians-Universität München; Dirigat von Mendelssohns „Paulus“;
Hochschulchor und Madrigalchor der HfMuT München.
Ludwig Obst, Bariton: Ludwig begann seine musikalische Ausbildung beim Tölzer Knabenchor,
wo er als Schüler von Prof. Gerhard Schmidt-Gaden erste solistische Erfahrungen u. a an der Deutschen Oper Berlin, an der Bayerischen Staatsoper
sammelte. Außerdem sang er verschiedene Knaben-Partien u. a. beim Klang&Raum Festival Irsee, dem Bachfest Leipzig und dem Boston Early Music Festival
sowie Bernsteins Chistester Psalms auf einer Welt-Tournee. Nach dem Stimmbruch erhielt Ludwig Obst wieder Gesangsunterricht bei Prof. Schmidt-Gaden.
2010 gab er zusammen mit dem Pianisten Paul Heller Liederabende mit Schuberts Winterreise in München und Leipzig. Seit dem Wintersemester 2010/11
studiert Ludwig Obst Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Hanno Müller-Brachmann und KS Prof. Bernd Riedel.
Marika Cecilia Riedl, Harfe: bekam im Alter von 6 Jahren ihren ersten Harfenunterricht bei
Frau Tabitha Nicolas. Zum Wintersemester 2010/11 wechselte sie als Jungstudentin an die Hochschule für Musik und Theater München zu
Frau Prof. Cristina Bianchi. Seit dem Herbstsemester 2014 studiert sie im Bachelor an der Zürcher Hochschule der Künste bei Frau Prof. Sarah O`Brien.
2013 absolvierte sie einen Meisterkurs bei Luisa Prandina, 2014 bei Prof. Isabelle Moretti, 2015 bei Emmanuel Ceysson und im Herbst 2016
bei Marie-Pierre Langlamet. Die Harfenistin ist mehrfache erste Preisträgerin bei Wettbewerben. So erreichte sie 2011 bei Jugend musiziert auf
Regional-, Landes- und Bundesebene jeweils einen ersten Preis mit Höchstpunktzahl. Im März 2013 erspielte sie sich beim internationalen
Franz-Josef-Reinl Wettbewerb als mit Abstand jüngste Teilnehmerin den zweiten Preis. Im Jahr 2015 war sie Finalistin der Petar Konjovic Competition
(Serbien) und des internationalen Harfenwettbewerb der „Harp Academie“ (Deutschland). 2016 bekam sie beim ARD Musikwettbewerb in München einen
Sonderpreis und gewann beim internationalen Harfenwettbewerb der Harp Association Slowenia den zweiten Preis. Ebenso wurde sie mit dem Kulturellen
Förderpreis 2013 in der Sparte Musik der Sudetendeutschen Landsmannschaft ausgezeichnet und 2015 mit dem Förderpreis des Lyceums Club Zürich.
Die Mitglieder des RWV München kennen Frau Riedl bereits vom Jahresabschluss-Diner 2016, bei dem Sie wunderbare musikalische Akzente setzte.
Martin Summer, Bariton: war 1994 – 2000 Mitglied des Tölzer Knabenchores und hatte bereits in
dieser Zeit zahlreiche Auftritte im In-und Ausland u.a bei den Salzburger Festspielen und als 2. Knabe in der Zauberflöte in Helsinki, Danach
zunächst Privatunterricht bei Harald Stamm u. Peter Sefcik und Studium Gesang am Mozarteum Salzburg bei Barbara Bonney und Andreas Macco.
Es folgten Meisterkurse bei Maris Skuja (Oper Graz), bei Peter Sefcik und Karola Theill in München, sowie 2012 Harald Stamm (Junge Musiker
Stiftung Bayreuth). Martin Summer besitzt bereits erhebliche Bühnenerfahrung: Vater in Hänsel und Gretel, Baron Zeta in Die Lustige Witwe,
Colline in La Bohème, Schloss Nymphenburg München, Figaro in Le nozze di Figaro (Mozarteum Salzburg), Gualtiero in Edgar von Puccini,
Sagrestano in Tosca von Puccini, Gangster in Dark Waters von Ernst Krenek, Papageno in der Zauberflöte.
Amadeus Wiesensee, Klavier: (*1993 in Würzburg) zählt zu den auf besondere Weise fesselnden
Nachwuchspianisten. Mit acht Jahren wurde er Schüler von Prof. Thomas Böckheler am Richard-Strauss-Konservatorium in München, ab 2007 Jungstudent
bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling am Mozarteum Salzburg. Nach dessen Tod nahm er das Studium an der Hochschule für Musik und Theater in München
bei Prof. Antti Siirala auf und wurde 2013 in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Elena Richter,
John O'Conor, Robert Levin, Dimitri Bashkirov, Leon Fleisher, Matti Raekallio und auf Einladung des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks
bei Hélène Grimaud ergänzen seine Ausbildung. Besonders nachhaltige Impulse erhielt er von Alfred Brendel und Till Fellner wie auch aktuell von
Elisabeth Leonskaja. Amadeus Wiesensee gewann bei nationalen und internationalen Jugendwettbewerben, u.a. beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“,
beim Karl Lang Wettbewerb, beim Schumann Wettbewerb Zwickau und beim Internationalen Klavierpodium München, wiederholt 1. Preise sowie Sonderpreise
der Deutschen Stiftung Musikleben und der Jürgen Ponto Stiftung. Mehrfach war er live in Rundfunksendern wie dem BR, WDR und dem SWR zu hören.
Bereits als 12-Jähriger erhielt er den Sonderpreis des Münchner Rundfunkorchesters und führte für BR-Klassik das Klavierkonzert KV 491 von
Wolfgang Amadeus Mozart auf. Im Januar 2014 debütierte er mit dem Bayerischen Landesjugendorchester mit dem ersten Klavierkonzert von Franz Liszt
in der Philharmonie in München, welches von BR-Klassik gesendet wurde. Als Solist spielte er u.a. mit dem Münchner Rundfunkorchester, der
Deutschen Streicherphilharmonie, den Heidelberger Symphonikern, der Neuen Philharmonie Westfalen, den Bergischen Symphonikern, den Bad Reichenhaller
Philharmonikern und dem Bayerischen Landesjugendorchester unter Dirigenten wie Dimitri Jurowski, Sebastian Tewinkel, Peter Kuhn, Michael Sanderling
und Clemens Schuldt. Amadeus Wiesensees zweite große Leidenschaft neben dem Klavier gilt der Philosophie, der er auch in einem Parallelstudium an
der Hochschule für Philosophie München bis Juli 2015 nachging und mit dem Bachelor of Arts und Bestnote abgeschlossen hat.
Die Deutsche Stiftung Musikleben zeichnete den Pianisten 2009 mit einem Carl-Heinz Illies-Förderstipendium aus.
Yuri Hernández, Tenor: Geboren am 3. Juli 1978 in Holguin, Kuba. Obwohl noch kein ausgebildeter Sänger wurde er vom Lyrischen Theater Rodrigo Prats für die Aufführung einer kubanischen Operetta Lola Cruz von Ernesto Lecuona eingeladen. Als Student des Höheren Kunst-Instituts finden wir ihn in der Aufführung von „El Sueno de los Caballos“, einer Kammer-Oper von Norman Milanes. Im Mai 2001 interpretiert er die Neunte Symphonie von L.van Beethoven begleitet vom Nationalen Kubanischen Symphonieorchesters und gewinnt den Preis als Bester Künstler des Jahres. Im Jahr 2003 diplomiert er in Gesang am Höheren Kunst-Institut seiner Stadt. Im Alter von 26 Jahren, singt er seine erste komplette Oper „La Bohème“ von G. Puccini, im Teatro Lýrico Nacional de Cuba. Im Juli 2007 nimmt er am 26. Internationalen Gesang-Wettbewerb Hans Gabor Belvedere in Wien teil, wo er unter 161 Teilnehmern aus aller Welt als einziger Latino ins Finale der letzten 16 kommt. Für die Opern-Saisonen 2008-2010 wird er am Landestheater Linz engagiert. Im November 2013 debütiert er als Erik in der Oper "Der Fliegende Holländer" im Teatro Nacional de Kuba. Es ist die erste komplette szenische Realisierung einer Wagneroper in Kuba überhaupt. 2016 kommt es zu einer weiteren Wagner-Erstaufführung in Kuba. Im Gran Teatro wird als historisches Ereignis die Oper „Tannhäuser“ von Richard Wagner aufgeführt. (Regie: Andreas Baesler). Yuri singt die Hauptrolle des „Tannhäuser“ in allen Aufführungen.
Laura Incko, Sopran: Bereits zweimal hat sie beim Richard Wagner Verband im Rahmen von Jahresabschlussfeiern gesungen. Mit den wunderbaren Damenduetten, aus Lakmé, der Barcarole aus „Hoffmans Erzählungen“ sowie mit dem „Abendsegen“ von Humperdinck gewann sie die Herzen. Laura Incko ist eine Münchnerin und konnte schon im frühen Kindesalter erste Erfahrungen im Bereich Gesang sammeln, Sie war Mitglied bei den Münchner Chormädchen und der Bayerischen Singakademie. Mit 15 Jahren begann sie mit ihrer professionellen Gesangsausbildung bei einem Bassbariton der Staatsoper, dann in Augsburg am Leopold-Mozart- Zentrum, im Oktober 2014 wechselte sie ans Mozarteum nach Salzburg. Beim Isny Opern Festival hat Laura Incko ihre ersten Gesangspartien übernommen, im „Schlauen Füchslein“, dann den Stephano in Charles Gounod´s Oper „Romeo et Juliette“. Weitere Rollen sang sie in „L´enfant et les sortileges“ von Maurice Ravel. Neben dem Operngesang hegt die junge Sopranistin eine große Vorliebe für den Liedgesang und Oratorien. Derzeit ist sie Mitglied der Liedklasse Helmut Deutsch am Mozarteum in Salzburg. Laura nahm 2015 am renommierten Richard Strauss Wettbewerb teil und gewann den zweiten Preis. Im kommenden Juni wird Laura ihr Debüt in Gluck´s, „Orfeo ed Euridice“, als Amor, in der Kölner Philharmonie, zusammen mit der Hofkapelle München geben.
Clemens Joswig, Bariton: geboren in Ottobrunn bei München, war er früh im Kirchenchor St. Magdalena zu hören, den seine Mutter - die Kirchenmusikerin Margareta Joswig – leitet. Man stellte sehr bald fest, dass Talent sich mit einer wunderbaren Stimme trifft, sodass Clemens an der Musikhochschule in München mit seiner sängerischen Ausbildung begann. Seine Professoren waren unter anderem Hartmut Elbert, Frau Prof. Marilyn Schmiege sowie Frau Prof. Ingrid Kaiserfeld. Bei bemerkenswerten Aufführungen der Hochschule in München hat Clemens Joswig in tollen Rollen geglänzt, so zum Beispiel in der „Opernprobe“ von Lortzing, als Sir Falstaff in den „Lustigen Weibern von Windsor“. Bei der Kammeroper in Nymphenburg sang er im letzten Jahr in “Kaspar Hauser” und in diesem Jahr in „La finta Seplice”, einer frühen Oper von Mozart, die auch heuer Ende Dezember im Cuvilliéstheater gezeigt wurde. Bei der jungen Kammeroper auf Schloss Weikersheim sang er den Figaro, in „Figaros Hochzeit“ von Mozart. Natürlich lässt es sich Clemens Joswig nicht nehmen, in seiner Heimatgemeinde Ottobrunn, bei Kirchenkonzerten solistisch aufzutreten.
Yamile Cruz Montero, Klavier: Die kubanische Pianistin ist Absolventin des Masterstudiengangs Klavier an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Adrian Oetiker (2014). Neben dem klassischem Repertoire Europas widmet sie sich besonders der Moderne unter den lateinamerikanischen Komponisten. In diesem Spannungsfeld eröffnet sie ihrem Publikum unbekannte, rhythmisch mitreißende Klangwelten und Kontraste. 1985 in Havanna geboren, absolvierte sie zunächst das Konservatorium Amadeo Roldán und dann die Kunsthochschule ISA, wo sie im Juni 2009 ihr Diplom mit höchster Auszeichnung erhielt. Während der Studienzeit unterrichtete sie am Konservatorium Guillermo Tomás. Als Solistin debütierte sie mit 15 Jahren in Havanna, später machte sich in allen renommierten Konzertsälen Kubas einen Namen. Mit Auftritten in Uruguay begann ihre internationale Karriere, die sie bald auch nach Costa Rica und Venezuela und schließlich nach Europa führte. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben. Eine erste Kostprobe ihres Könnens konnten Sie als Mitglieder bei Ihrem Konzert auf der Verbandsfahrt nach Bayreuth am 14.11.2014 im Kammermusiksaal des Steingräberhauses hören.
Name ![]() |
Fach ![]() |
Jahr ![]() |
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Fr. Silke Aichhorn | Harfe | 2000 |
Hr. Kristian Aleksic | Orgel | 1995 |
Hr. Florian Appee | 2000 | |
Hr. Malte Arkona | 2002 | |
Hr. Alejandro Armenta | Bariton | 2009 |
Fr. Anita Bader | Sopran | 1990 |
Hr. Ute Baumgartl | 1993 | |
Fr. Helen Becque | Klavier | 2011 |
Fr. Anna-Katharina Behnke | Sopran | 1986 |
Fr. Donna Bennett | Sopran | 1984 |
Fr. Veronika Benning | Sopran | 2008 |
Hr. Allan Bergius | Cello | 1992 |
Fr. Natalya Boeva | Mezzosopran | 2018 |
Fr. Pauline Bourke | Mezzo | 1988 |
Fr. Stefanie Braun | Sopran | 2008 |
Fr. Frauke Burg | Sopran | 2012 |
Fr. Karla Bytnarova | Sopran | 1998 |
Fr. Sabine Büchele | Sopran | 2004 |
Fr. Montserrat Caballero | Sopran | 1994 |
Fr. Micaela di Catalano | Sopran | 2011 |
Hr. Marcel Cheong | Bassbariton | 2007 |
Hr. Vassilis Christopoulos | Dirigent | 1998 |
Fr. Ulrike Clausen | Alt | 1994 |
Fr. Marion Costa | Sopran | 1988 |
Fr. Yamile Cruz Montero | Klavier | 2016 |
Hr. Stefan Dampf | 1997 | |
Hr. Robert-Florian Daniel | Klavier | 2022 |
Hr. Ingo Dannhorn | Klavier | 2001 |
Hr. Alexandros Diamantis | Dirigent | 2010 |
Fr. Alexandra Dielitz | 1997 | |
Fr. Masha Dimitrieva | Klavier | 2002 |
Fr. Dufter | 2003 | |
Hr. Torsten Dzur | 1991 | |
Hr. Christian Eberl | Bariton | 2006 |
Hr. Markus Elsner | 1995 | |
Hr. Sebastian Euler | 2001 | |
Fr. Kathrin Feldmann | 1996 | |
Fr. Virginia Ferentschik | Sopran | 2022 |
Fr. Fischer | Sopran | 2006 |
Fr. Fitz | 2003 | |
Fr. Anja Frank | 1997 | |
Fr. Tanja Maria Froidl | 1996 | |
Fr. Dorothea Geipel | 1988 | |
Fr. Sian Goldthorpe | Sopran | 1999 |
Fr. Gorzawski | Harfe | 2005 |
Fr. Susanne Gritschneder | Mezzo-Alt | 2010 |
Fr. Raphaela Gromes | Cello | 2018 |
Fr. Uta Gruber-Ballehr | Kostümbildnerin | 2008 |
Fr. Brigitte Gröger | 2000 | |
Hr. Mattias Göbel | 1991 | |
Hr. Wolfgang Götz | 1993 | |
Hr. Haaks | Tenor | 2006 |
Fr. Anna Hauner | Dirigat / Korrepetition | 2008 |
Hr. Franz Hawlata | Bassbariton (Hans Sachs in Bayreuth) | 1987 |
Hr. Helmut Haßgall | 1985 | |
Hr. Pascal Heinzmann | Dirigent | 2009 |
Fr. Cornelia Helfricht | 1988 | |
Fr. Shao Yin Huang | Klavier | 1997 |
Fr. Christina Hägele | 1991 | |
Fr. Katia Händel | 2001 | |
Fr. Luise Höcker | Mezzo | 2014 |
Fr. Jana Höpfnes | 1992 | |
Fr. Ursula Ille | 1993 | |
Hr. Christian Immler | 1994 | |
Fr. Laura Incko | Sopran | 2016 |
Hr. Tobias Jackl | Klavier | 2014 |
Hr. Frederic Jost | Bass | 2019 |
Hr. Clemens Joswig | Bariton | 2016 |
Fr. Daria Kalinina | Sopran | 2022 |
Fr. Stamatia Karampini | Dirigentin | 1999 |
Fr. Eva Deborah Keller | 2001 | |
Hr. Ferdinand Keller | Tenor | 2021 |
Fr. Elene Khonelidze | Sopran | 2019 |
Hr. Kim | 2003 | |
Fr. Rena Kleinfeld | 2000 | |
Fr. Susanna Klovsky | Klavier | 2010 |
Fr. Michaela Knab | Sopran | 2005 |
Fr. Dorothee Koch | Sopran | 2017 |
Hr. Markeljah Kocibelli | 1998 | |
Hr. Katsunori Kohno | Bariton | 1987 |
Fr. Kolb | Sopran | 2006 |
Hr. Kolbeck | 2003 | |
Hr. Peter Krause | 1995 | |
Hr. Caspar Krieger | Tenor | 2022 |
Fr. Julia Krieger | Sopran | 2013 |
Hr. Sebastian Kroggel | Bass | 2011 |
Fr. Lucie Krysatis | Hornistin | 2019 |
Hr. Moritz Kugler | Tenor | 2015 |
Hr. Christian Käßes | 1996 | |
Hr. Ulrich Köberle | 1993 | |
Hr. Derf Lammers | 1992 | |
Hr. Christian Lange | Bariton | 2019 |
Hr. Andreas Leisner | 1999 | |
Fr. Gerit Lense | Klavier | 1999 |
Fr. Igor Levitan | Bass | 2013 |
Hr. Marcos Lima | Bass | 2015 |
Hr. Alberto Rosas Llerena | Flöte | 2022 |
Hr. Artem Lonhinov | Geiger und Dirigent | 2021 |
Hr. Bryan Lopez | Tenor | 2014 |
Fr. Annette Lubosch | Mezzo | 2002 |
Hr. Matthias Ludwig | 2004 | |
Hr. Christoph Lutz | Hornist | 2009 |
Fr. Elisabeth Löffler | Chorleiterin | 2017 |
Fr. Christian Maria Löhr | 1992 | |
Fr. Julia Mangold | 2004 | |
Hr. Sebastian Manz | Klarinettist (ARD Wettbewerb 1. Preis) | 2013 |
Fr. Victoria Martin | 1992 | |
Hr. Mark Mast | 1993 | |
Fr. Chifumi Matsunaga | Sopran | 2010 |
Hr. Matthes | 2004 | |
Fr. Flore van Meerssche | Sopran | 2019 |
Fr. Martina Menegoni | Mezzo | 2022 |
Fr. Sophie Mengele | 2000 | |
Fr. Eva Patricia Merk | Sopran | 1984 |
Fr. Cordula Messer | 1987 | |
Hr. Renatus Meszer | 1990 | |
Hr. Berlin Mikhail | Klavier | 2004 |
Hr. David Molnar | 1995 | |
Fr. Anna Moser | 1987 | |
Fr. Melanie Männe | 1997 | |
Hr. Jens Müller | 1992 | |
Fr. Idunnu Münch | Mezzo | 2013 |
Fr. Sandra Nakhosteen | 1999 | |
Fr. Marion Neubauer | lyrischer Sopran | 2005 |
Hr. Ludwig Obst* | Bariton | 2017 |
Hr. Holger Ohlmann | 1994 | |
Fr. Christiane Plank | 1998 | |
Fr. Sybille Plocher | 1988 | |
Fr. Giedre Povilaityle | Sopran | 2000 |
Hr. Thomas Probst | Violine | 2007 |
Fr. Kerstin Pöhler | 2001 | |
Hr. Andrew Redmond | 2002 | |
Fr. Ines Reinhardt | Sopran | 2011 |
Fr. Gabriele Reinholz | 1986 | |
Hr. Alfred Reiter | 1994 | |
Fr. Katalin Remitzky | 2001 | |
Fr. Stephanie Richter | Sopran | 2018 |
Hr. Konstantin Riedl | Bariton | 2021 |
Fr. Marika Cecilia Riedl | Harfe | 2017 |
Hr. Julian Riem | Klavier | 1996 |
Fr. Susanne Ritter | 1984 | |
Hr. Eduardo Diaz Rodriguez | Dirigent | 2013 |
Hr. Carl Rumstadt | Bariton | 2015 |
Hr. Gabriel Rollinson | Bass | 2019 |
Fr. Seda Röder | Klavier | 2007 |
Hr. Galeano Salas | Tenor | 2018 |
Fr. Gertrud Schilde | Violine | 2006 |
Hr. Marco Schindelmann | 1988 | |
Hr. Sandro Schmalzl | Tenor | 2013 |
Fr. Heidelinde Schmid | 2004 | |
Hr. Johannes Schmidt | 1987 | |
Hr. Manuel Schmitt | Regie | 2011 |
Fr. Angelika Schreier | 1986 | |
Hr. Schwarz | 2003 | |
Hr. Michael Schöch | Klavier/Orgel (ARD Wettbewerb 1. Preis) | 2009 |
Hr. Miclos Sebastyen | Bassbariton | 2007 |
Fr. Annette Seiler | Pianistin | 2005 |
Fr. Sayaka Shigeshima | Mezzo-Alt | 2011 |
Fr. Johana Simon | Sopran | 2014 |
Fr. Renate Spingler | Mezzosopran | 1984 |
Hr. Felix Spreng | Dirigent | 2008 |
Hr. Stabert | 2003 | |
Hr. Christian Starke | 1999 | |
Fr. Karin Steer | 1996 | |
Fr. Anna Stylianaki | Sopran | 2012 |
Fr. Afrodite Stylianidou | 2002 | |
Hr. Martin Summer | Bariton | 2017 |
Fr. Aniko Takacs | Sopran | 2007 |
Fr. Hanako Takahashi | Mezzosporan | 2009 |
Hr. Ansgar Theis | Bariton | 2021 |
Hr. Peter Tilch | 1998 | |
Fr. Anna Katharina Tonauer | Mezzosopran | 2018 |
Fr. Violeta Urmana | Sopran | 1993 |
Fr. Eleonore Vacci | Mezzo | 2015 |
Hr. Alexandre Vassiliev | 1995 | |
Hr. Sava Vemic* | Bassbariton | 2016 |
Fr. Elizabeth Wachutka | Sopran | 1986 |
Fr. Friederike Wagner | Sopran | 1986 |
Hr. Dieter Wagner | 2002 | |
Fr. Ida Wallén | Alt | 2012 |
Fr. Josefine Weber | Sopran | 2007 |
Fr. Bettina Weder | Alt | 2015 |
Fr. Victoria Wheeler | 1987 | |
Hr. Amadeus Wiesensee | Klavier | 2017 |
Fr. Iris van Wijnen | Mezzo | 2016 |
Hr. Wildt | Klavier | 2006 |
Fr. Betrice Winter | 1991 | |
Hr. Marko Woytowcz | 1995 | |
Hr. You | Tenor | 2010 |
Fr. Eva Zettl | 1994 | |
Hr. Jan-Christoph Zinkler | 1990 |
Die mit * gekennzeichneten Stipendiaten sind Stipendiaten von Frank Jaeger.